Berichte & Stellungnahmen

WWF 2.8.2017: Earth Overshoot Day - Ab heute leben wir auf Pump

    
       

 

 

 

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BUND: Neue Quartiere für Vögel und Fledermäuse

31.7.2017   Die Anzahl der Vögel, Fledermäuse und Insekten nimmt in Heidelberg ab. Diese Beobachtung machen viele Menschen im Rhein-Neckar-Raum und wenden sich damit besorgt an die Umweltberatung des BUND Heidelberg. Dieser startet daher nun ein Projekt für mehr Natur in der Stadt und informiert alle Heidelberger*innen, die Interesse daran haben Artenschutzmaßnahmen an Gebäuden und in Gärten umzusetzen. Ziel ist es die Lebensbedingungen für Vögel, Fledermäuse und Insekten wieder deutlich zu verbessern.

Mehlschwalben, Spatzen, Mauersegler, Weißstörche, verschiedene Fledermausarten leben auf an und in unseren Häusern. Sie sind daher auf Gebäude angewiesen, die ihnen Lebensraum bieten.

Gemeingut in BürgerInnenhand: Bürger lehnen Autobahnprivatisierung mit Zwei-Drittel-Mehrheit ab

27.7.2017   Zwei Jahre lang haben wir zu den Gefahren von Privatkapital im Autobahnbau und -betrieb aufgeklärt. Wir konnten letztlich nicht verhindern, dass bei den Autobahnen eine Struktur gebildet werden kann, die ÖPP deutlich erleichtert. Gleichzeitig machte die Debatte jedoch deutlich, dass die Mehrheit der Menschen Privatkapital für Autobahnen ablehnt. Das hat eine Forsa-Umfrage ergeben, die wir beauftragt haben. Danach wollen 63 Prozent der Bürgerinnen und Bürger nicht, dass private Unternehmen Bau und Betrieb von Autobahnabschnitten übernehmen können. Das bedeutet: Die Große Koalition hat mit Zwei-Drittel-Mehrheit eine Grundgesetzänderung beschlossen, die die Menschen mit Zwei-Drittel-Mehrheit ablehnen.

STADTREDAKTION: Bergheim-West 2030 - Viele Grüße aus der Zukunft an die Vergangenheit

26.7.2017 (wg)  Die TeilnehmerInnen des ersten Bürgerforums zur Entwicklung von Bergheim-West sollten sich vorstellen, was alles bis zum Jahr 2030 in Bergheim-West geschehen ist und  in einer kleinen Gruppe eine Zukunftspostkarte an die heutige Zeit schreiben.

Eine kreative Form, um die wichtigsten Wünsche für Bergheim-West auf den Punkt zu bringen.

Bunte Linke legt Antrag zur Reduzierung der Gebühren für Akteneinsicht vor

25.7.2017   Der Zugang zu Verwaltungsunterlage nach dem Informationsfreiheitsgesetz des Landes soll bezahlbar bleiben, fordert die Bunte Linke. Ein Änderungsantrag zur Vorlage des Oberbürgermeisters sieht deutlich verringerte Gebühren für diese Dienstleistung der Verwaltung vor. Die Änderungen der Gebührenordnung müsse die Transparenz gewährleisten, die das "Landesinformationsfreiheitsgesetzes" vom Dezember 2015 fordert, so Stadträtin Hilde Stolz und Stadtrat Arnulf Weiler-Lorentz. Die Gebühren müsse sich an zwei Grundsätzen orientieren:

STADTREDAKTION: Stadtverwaltung will demokratische Transparenz verteuern

24.7.2017 (wg) Wenn es nach dem Willen der Heidelberger Stadtverwaltung geht, soll die Einsicht in städtische Akten erheblich teurer als bisher werden. Bürger können nicht nur bei privaten Interessen sondern vor allem auch bei politisch relevanten Vorgängen in öffentliche Akten einsehen. Bisher gab es dafür keine städtische Gebührenordnung. Das soll sich nun ändern. Der städtische Aufwand bei einer Akteneinsichtnahme soll mit einem Stundensatz von ca. 64 Euro berechnet werden.  Gerade bei komplexen politischen Entscheidungsprozessen kommen einige Akten zusammen, d.h.

Bündnis für Bürgerbeteiligung Masterplan NHF: Soll die Rahmenvereinbarung die Bürgerbeteiligung in die Schranken weisen?

24.7.2017   Die Rahmenvereinbarung soll die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land auf der Basis der beschlossenen Arbeitsstruktur zur Bürgerbeteiligung regeln. Die Universität will die Bürgerbeteiligung in engen Grenzen halten und bringt sich deshalb als dritter Partner für die Rahmenvereinbarung ins Spiel. Die Universität möchte das Verfahren auf ihre Zielsetzungen beschränken. Viele Vorentscheidungen sollen schon während des laufenden Verfahrens ohne Bürgerbeteiligung getroffen werden.

Stadtteilverein Bahnstadt: Mehr Wohnbebauung beeinträchtigt Funktionalität des Campus

21.07.2017   Der Stadtteilverein Bahnstadt bedauert, dass durch die geplante Umwidmung des Baufeldes Z4 ein bedeutender Teil des ursprünglich als Wissenschafts- und Technologie-Campus geplanten Bahnstadtareals und die damit verbundene Funktionalität verloren geht, da die Max-Jarecki-Stiftung in den bislang bestehenden Gebäuden nur den kleinsten Teil an ein Unternehmen vermieten konnte, dem faktisch das Attribut „Hightech“ zugeordnet werden kann. Der Stadtteilverein Bahnstadt versteht andererseits den Bedarf an mehr Wohnraum in Heidelberg.
Bild: Wikimedia Commons

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