Berichte & Stellungnahmen

STADTREDAKTION: Stadtverwaltung will demokratische Transparenz verteuern

24.7.2017 (wg) Wenn es nach dem Willen der Heidelberger Stadtverwaltung geht, soll die Einsicht in städtische Akten erheblich teurer als bisher werden. Bürger können nicht nur bei privaten Interessen sondern vor allem auch bei politisch relevanten Vorgängen in öffentliche Akten einsehen. Bisher gab es dafür keine städtische Gebührenordnung. Das soll sich nun ändern. Der städtische Aufwand bei einer Akteneinsichtnahme soll mit einem Stundensatz von ca. 64 Euro berechnet werden.  Gerade bei komplexen politischen Entscheidungsprozessen kommen einige Akten zusammen, d.h.

Bündnis für Bürgerbeteiligung Masterplan NHF: Soll die Rahmenvereinbarung die Bürgerbeteiligung in die Schranken weisen?

24.7.2017   Die Rahmenvereinbarung soll die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land auf der Basis der beschlossenen Arbeitsstruktur zur Bürgerbeteiligung regeln. Die Universität will die Bürgerbeteiligung in engen Grenzen halten und bringt sich deshalb als dritter Partner für die Rahmenvereinbarung ins Spiel. Die Universität möchte das Verfahren auf ihre Zielsetzungen beschränken. Viele Vorentscheidungen sollen schon während des laufenden Verfahrens ohne Bürgerbeteiligung getroffen werden.

Stadtteilverein Bahnstadt: Mehr Wohnbebauung beeinträchtigt Funktionalität des Campus

21.07.2017   Der Stadtteilverein Bahnstadt bedauert, dass durch die geplante Umwidmung des Baufeldes Z4 ein bedeutender Teil des ursprünglich als Wissenschafts- und Technologie-Campus geplanten Bahnstadtareals und die damit verbundene Funktionalität verloren geht, da die Max-Jarecki-Stiftung in den bislang bestehenden Gebäuden nur den kleinsten Teil an ein Unternehmen vermieten konnte, dem faktisch das Attribut „Hightech“ zugeordnet werden kann. Der Stadtteilverein Bahnstadt versteht andererseits den Bedarf an mehr Wohnraum in Heidelberg.
Bild: Wikimedia Commons

Ruperto Carola: FRAU & MANN: Was uns eint – was uns trennt

21.7.2017   Wieso gibt es zwei Geschlechter? Warum verwenden sie so viel Energie und Zeit darauf, sich auf sexuellem Wege fortzupflanzen? Mit grundlegenden Fragen dieser Art beschäftigt sich einer der Beiträge, die jetzt im aktuellen Forschungsmagazin „Ruperto Carola“ mit dem Schwerpunktthema FRAU & MANN erschienen sind. 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Heidelberg gehen in der nunmehr zehnten Ausgabe des Magazins den vielschichtigen Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Geschlechtern nach.Sie widmen sich den verschiedenen Facetten der Kategorien von Frau und Mann, die eine jede, einen jeden von uns in den Grundfesten ausmachen.

BUND/NABU: Tour de Natur Basel → Heidelberg

18.7.2017   Liebe BUND-Freunde,
die Tour de Natur macht auf dem Weg von Basel nach Kaiserslautern halt in Heidelberg (alle Infos dazu unter: www.tourdenatur.net )
Ihr seid herzlich eingeladen Euch anzuschließen, oder die Heidelberger Etappe zu begleiten. Am 9.8. findet ein Aktionstag in Heidelberg statt. Die Tourteilnehmer verbringen dazu 2 Nächte in der Freien Waldorfschule Heidelberg (Mittelgewannweg 16), Ankunft Dienstag, den 8.8. Weiterfahrt am Donnerstag den 10.8.
Der Plan für den Aktionstagin Heidelberg sieht folgendermaßen aus:

Bunte Linke: Völkerkundemuseum hier und dort

Im Herbst fährt die Bunte Linke- Gemeinderatsgruppe ins Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln (RJM). Wir machen uns kundig, in bezug auf die Unterschiede zu und die Gemeinsamkeiten mit unserem Völkerkundemuseum. Wir erhalten eine fachkundige Führung durch die Ausstellung, aber auch Informationen über Konzept und Praxis eines Völkerkundemuseum. Wer mitfahren möchte,

Bezirksbeiratsmitglieder: Klarstellung zum RNZ-Artikel v.8.7.2017 „Die Universität wird nicht entmachtet“ - Bezirksbeiräte wollen Land als Partner

10.7.2017   Entgegen der Darstellung in dem RNZ-Artikel hat der Bezirksbeirat nicht beschlossen, die Universität als Partner in die Rahmenvereinbarung aufzunehmen. Unterzeichner der Rahmenvereinbarung sollen für die Landesseite nur die Ministerien sein. Der Gemeinderatsbeschluss vom 6.10.2016 legt fest, dass die Rahmenvereinbarung zwischen Stadt und Landesseite abzuschließen sei. Die Landesseite ist mit Schreiben und Vorlage der geänderten Rahmenvereinbarung v. 23.5.2017 durch das Ministerium für Finanzen und durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst vertreten. Die Bezirksbeiräte haben diesen Gemeinderatsbeschluss mehrheitlich bestätigt

Was will Heidelberg: Ein Poller- oder ein Verkehrsberuhigung-Konzept?

16.7.2017  ak   Angekündigt und gestartet wurde das Projekt „Verkehrsberuhigung Altstadt“ mit einem umfassenden Auftrag. Thomas Odszuck, der Erste Bürgermeister, hat dem Arbeitskreis, der eine Gemeinderatsentscheidung vorbereiten soll, ausdrücklich freie Hand eingeräumt. Alle Themen sollen diskutiert werden dürfen, die einer umfassenden Verkehrsberuhigung in der Altstadt dienlich sind. Bereits bei der öffentlichen Auftaktsitzung kam die anders gerichte Intention der Organisatoren zum Ausdruck. Dort durfte der „Pollerbeauftragte“ der Stadt Salzburg und die für Verkehrsberuhigung in Aachen zuständige Mitarbeiterin referieren, die für eine moderate Verpollerung steht.

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